Letztes Jahr haben Sie erstmals an der Swiss SVG-Trophy teilgenommen. Wie sind Sie vorgegangen?
Thomas Schenk: Für mich, Falk Johannemann und Giacomo Tamburini, das Flavor-Trio der BZE AG, war es die Premiere in einem Wettbewerb. Wir wussten zunächst nicht genau, was auf uns zukommt. Deshalb begannen wir bereits rund neun Monate vor dem Anmeldestichtag, uns intensiv Gedanken darüber zu machen, was wir kochen wollen und mit welchem Konzept wir antreten. Dabei arbeiteten wir ohne externe Berater. Alles, was wir brauchten, erarbeiteten wir uns anhand der verfügbaren Informationen und entwickelten den Weg gemeinsam zu dritt. Als wir es schliesslich in den Final geschafft hatten, wurde die Planung konkret: Wir setzten sofort vier Termine fürs Probekochen an.
Wie empfanden Sie die Organisation des Wettbewerbs?
Der Wettbewerb war sehr gut organisiert, sowohl von der Pistor AG als auch vom Schweizerischen Verband für Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie. Sämtliche Termine waren frühzeitig bekannt, und auch der Informationstag mit allen Finalistenteams erwies sich als sehr hilfreich.
Was würden Sie einem Team raten, das dieses Jahr erstmals am Wettbewerb teilnimmt?
Teams ohne Wettbewerbserfahrung würde ich dringend empfehlen, sich von einer Person beraten zu lassen, die Erfahrung mit Kochwettbewerben hat. Die Jury orientiert sich bei der Bewertung stark an den Richtlinien klassischer Wettbewerbe wie etwa dem Goldenen Koch. Die Kriterien sind sehr ähnlich – und wer sie nicht im Voraus kennt, verschenkt schnell wertvolle Punkte.
Wie blicken Sie heute auf Ihre Leistung?
Mit grossem Stolz. Der Wettbewerb hat unsere tägliche Arbeit in der Küche für einmal ins Rampenlicht gerückt. Wir konnten zeigen, dass auch in einem Betagtenzentrum vielseitig und vor allem auf hohem Niveau gekocht wird. Das gesamte Team erhielt viel Wertschätzung, etwas, das im Alltag nicht selbstverständlich ist. Entsprechend gross war auch die Freude bei der Geschäftsleitung über unser Engagement.